SELBSTVERTEIDIGUNG
Alle Bereiche die unter dem Begriff Selbstverteidigung zusammengefasst sind, haben nur eines gemeinsam. Nämlich zu verhindern, dass einem selbst etwas physisch schädigendes von anderen Personen wiederfährt. Die einzelnen Situationen bestimmen darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind, um dieses Ziel zu erreichen. In jedem Land gibt es Bestimmungen, die besagen, in welcher Situation welches Maß an Verteidigung gerechtfertigt ist. Und dennoch. In einem Ernstfall ist das Gesetzbuch gefärdet, sondern man selbst als Individuum. Selbstverteidigung und Kampf mit Techniken aus den "inneren" Kampfkünsten Chinas (z.B. Taiji Quan und Baguazhang) lehrt einen die gesamte Palette, vom reinen Umgang mit unangenehmen Situationen, bis hin zum Umgang mit wirklich lebensbedrohenden Situationen. Taiji und Bagua werden nicht als "innere" Kampfkunst bezeichnet, weil sie nur im Geist oder in einem "meditativen" Zustand ausgeführt werden. Die Bezeichnung kommt daher, das in diesen alten Kampfdisziplinen das abstrakte Training der Reflexe und somit der grundlegendsten Mechanismen eines Menschen im Vordergrund steht. Das rein physische Erlernen von Bewegungsabfolgen ist daher nur ein Teil des Trainings. Der gesamte Körper, der unbewusste Geist und die Energie werdend buchstäblich auf situationsangepasste optimale Reaktion getrimmt. Taiji Quan und Baguazhang galten eben wegen dieses speziellen Trainings, und vorallem auch wegen der zur Anwendung kommenden Technik des Fajing Quan und Dimmak, einst als die tödlichsten Kampfkünste die jemals entwickelt wurden. Wie auch immer, dies war bevor diese genial konstruierten Techniken missverstanden und entartet wurde, und aus ihnen das gemacht wurde was man heute als reine Entspannungsübung kennt. Die Technik des Fajing Quan (fajing = Explosivkraft) ermöglicht es einem ohne auszuhohlen, aus extrem kurzer Distanz enorme Kräfte zu entwickeln, und im warsten Sinne des Wortes in das Ziel hinein zu explodieren. Diese Kraft wird dann noch zusätzlich gezielt an sogenannten Dimmak Punkten angewandt. Dies sind teils energetisch und teils neurologisch wirksame Punkte am Körper, die die Effektivität der Schädigung noch weiter erhöhen. Im Training werden diese Punkte vorallem dazu eingesetzt, um den Körper zu stärken, und wieder auszugleichen. ACHTUNGDie Techniken des Taiji Quan und Baguazhang sind nicht dafür gedacht, schnell erlernt zu werden, um dann beweisen zu können wie gut man ist. Viele der Techniken sind absolut präzise, und sehr gefährlich. Nichts für Spielereien im Schulhof, sondern nur für echte Notsituationen!! |